Experten informieren über Radiästhesie und Geobiologie auf der GARTEN TULLN – Niederösterreichs Landesgartenschau.
Über die Radiästhesie gehen die Meinungen auseinander. Manche schwören darauf, andere bezeichnen es als Pseudowissenschaft. Was aber ist Radiästhesie? Radiästhesie ist die Lehre der Strahlenwirkung auf Organismen. Mittels Pendel und Wünschelrute werden Wasseradern, elektromagnetische Felder aufgespürt. Es wird angenommen, dass diese eine negative Wirkung auf Mensch, Tier und Pflanze haben.
Dr. Fischer-Colbrie, Pflanzenschutzexperte und ehemaliger Chef der Bundesgärten machte die Beobachtung, dass auf manchen Plätzen mit Parkbänken, die ebenso gepflegt waren wie andere sich nie Menschen niederließen und andere von Menschen weitaus häufiger genutzt wurden. Ebenso fiel ihm auf, dass an manchen Orten die Pflanzen einfach nicht gedeihen wollten, wofür es aber keinen erkennbaren Grund gab. Eine Delegation aus China zeigte sich erstaunt, dass bei der Gartenplanung hierzulande Erdstrahlung nicht in Betracht gezogen wurde.
Fischer-Colbrie: „Viele Menschen haben vielleicht schon die Erfahrung gemacht, dass manche Aufenthaltsorte in Haus und Garten angenehm sind und zum längeren Verweilen einladen, andere dagegen sogar ein unbehagliches Gefühl hervorrufen können und nicht länger als notwendig genutzt werden.“
Auch das Pflanzenwachstum gibt selbst erfahrenen Gärtnern oft Rätsel auf. Obwohl man gärtnerisch alles richtig gemacht hat, wächst die Pflanze auf manchen Orten nicht wie sie sollte oder geht sogar ein.
Fischer Colbrie: „Diese und viele andere Phänomene können häufig auf die Einwirkung sogenannter „Erdstrahlen“ zurückgeführt werden.“
Das Land Niederösterreich versucht in Zusammenarbeit mit Experten, diesem Phänomen auf den Grund zu gehen, um die Lebensqualität der Bürger und Bürgerinnen durch einfach und kostengünstige Maßnahmen zu verbessen.
So beschäftigt das „Europäische Zentrum für Umweltmedizin“ - ein Projekt der Landesakademie Niederösterreich - mit der Erforschung des Einflusses von natürlichen und künstlich erzeugten Feldern auf die Gesundheit des Menschen.
Mehr kann man darüber bei einem Gespräch mit Fachleuten des Verbandes für Radiästhesie und Geobiologie auf der „Garten Tulln“ im Therapiegarten-Pavillon am 18., 19. und 20 Juli erfahren. Dr. Fischer-Colbrie wird persönlich anwesend sein.

