Wo „Natur im Garten“ ist, da fühlt sich der Mensch so richtig wohl. Denn hier ist der Garten ein gemütlicher und naturnaher Erholungsraum. Das Thema „Recycling im Garten“ spielt auf der GARTEN TULLN eine immer nachhaltigere Rolle. Die Ausgangsprodukte sind oft aus verschiedenen Materialien, etwa alte Gegenstände aus dem Haushalt, Möbelstücke oder Geräteteile. Umfunktionieren heißt hier die Devise. So werden alte Dachziegel zur Beeteinfassung und Betonreste zur artenreichen Steinmauer umfunktioniert. Mit etwas Erfindergeist und dem Mut zu Neuem entstehen oft überraschende Lösungen.
“Wiederverwerten von Bio-Abfall in der Form von Kompost zählt schon lange zu den Intentionen von Natur im Garten. Dass die Garten Tulln jetzt auch beim Recycling von anderen Rohstoffen neue und innovative Wege geht freut mich umso mehr“, so Wolfgang Sobotka, Landeshauptmann-Stellvertreter anlässlich der Besichtigung der neuen Betonrecyclingmauer auf der GARTEN TULLN.
Die Betonrecyclingmauer entstand aus größeren Blöcken, die beim Abbruch eines betonierten Teiches gewonnen wurden. Diese dekorative Trockensteinmauer bietet in ihrer neuen Funktion Platz für Fauna und Flora. Auch an anderen Plätzen auf der GARTEN TULLN kann man umfunktionierte Materialen mit unterschiedlichsten Verwendungen wiederfinden. Was man im Haus nicht mehr benötigt, kann im Garten gebraucht werden.
In einem eigenen Recycling Garten entdeckt man wiederverwertete Pflaster- und Bruchsteine als Wegbelag und eine Sitzmauer als Einkaufswagenkörben die mit Ziegelbruch gefüllt sind. Auf der Gartenschau werden weiters Weidenruten zu kreativen Zäunen und Skulpturen geformt und bringen durch ihre grünen Triebe Leben in den Garten. DIE GARTEN TULLN verwendet auch gerne Ziegelbruch als Mulchmaterial, dieses ist zum Beispiel im Gold und Silber Garten zum Einsatz gekommen.
Dieses Material setzt nicht nur dekorative Akzente im eigenen Garten sondern ist auch eine Wohltat für den Boden. In einer 10 cm hohen Schicht wird der von einem Hausabbruch gewonnene Ziegelbruch im Garten aufgetragen und die Stauden werden direkt in diese Mulchschicht hineingesetzt. So werden die Bei- bzw. Unkräuter reduziert und der Boden ist vor Austrocknung geschützt. Außerdem kann der Boden so das Wasser besser aufnehmen. Ebenfalls gut für den Boden das Mähgut nach dem Rasenmähen gleich wieder als Mulchschicht aufzutragen. Bei „Recycling im Garten“ sind der Wiederverwertung also keine Grenzen gesetzt!
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